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Unterbrechung des PJs und Schwangerschaft

Eine Unterbrechung des Praktischen Jahres ist ausschließlich aus wichtigen Gründen wie Krankheit oder Schwangerschaft möglich. Es kann entweder zwischen zwei Tertialen oder zur Hälfte eines Tertials nach acht Wochen unterbrochen werden. Bitte beachten Sie, dass die Tertiale vom Prüfungsamt nur anerkannt werden, wenn sie nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

Schwanger im PJ

Nach der Feststellung der Schwangerschaft bitten wir Sie, dies in der Klinik, im Dekanat und in der zentralen PJ-Koordination zu melden und sich sofort beim Betriebsarzt vorzustellen.

Schwangere Frauen müssen das Praktische Jahr für die Zeit des gesetzlichen Mutterschutzes (insgesamt 14 Wochen) unterbrechen. Eine schwangere PJ-Studentin darf keine Tätigkeit ausüben, die ihre Gesundheit oder die des ungeborenen Kindes gefährdet. Die Gesetzesregelungen des Mutterschutzes für Beschäftigte gelten analog auch für Studentinnen. Wenn bestimmte Studienleistungen aufgrund der Schwangerschaft nicht erbracht werden können, ist die Klinik angehalten, so gut wie möglich flexible Lösungen zu finden, damit die Ausbildungszeit nicht verlängert werden muss. Laut Immatrikulationssatzung besteht an der LMU kein Rechtsanspruch auf die Zurverfügungstellung eines besonderen Lehrangebots für schwangere Studentinnen. Daher sollte eine schwangere PJ-Studentin im eigenen Interesse schon vorab mit den einzelnen Ausbildungsleiter*innen klären, ob alle wesentlichen Ausbildungsziele vermittelt werden können. Bitte beachten Sie, dass trotz der Schwangerschaft alle wesentlichen Ausbildungsziele erreicht werden müssen.

Es wird empfohlen, über die Arbeitsmedizin abzuklären, welche Tätigkeiten weiterhin übernommen werden dürfen und welche Aufgaben nicht mehr erlaubt sind. Nicht mehr erlaubt sind z.B. Bereiche mit Infektionsgefahr, Bereiche mit ionisierender Strahlung, Tätigkeit in der Nothilfe, Tätigkeit in OP/Schleuse/Aufwachraum, Umgang mit Notfallpatienten, ständiges Stehen, schwere körperliche Arbeiten, Nachtarbeit, Umgang mit Gefahrstoffen, Endoskopie, MRT, Nuklearmedizin, Umgang mit desorientierten und aggressiven Patient*innen, Lagerung und Transport von Patient*innen etc.