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Externe Tertiale

Wenn Sie externe Tertiale an einer anderen deutschen Universität absolvieren möchten, erkundigen Sie sich frühzeitig nach dem Bewerbungsprozedere der zuständigen Universität. Die meisten deutschen Universitäten nehmen am PJ-Portal teil: In diesem Fall können Sie Ihren PJ-Platz direkt im Portal buchen. Falls eine Universität nicht am PJ-Portal teilnimmt, fragen Sie bitte beim Studiendekanat vor Ort, wie Sie sich um einen Platz bewerben können.
Wenn Sie ein Wahlfach wählen, das an Ihrer Heimatuniversität nicht angeboten wird, müssen Sie sich um-immatrikulieren.

Tertiale im Ausland

Studierende an der LMU können das PJ vollständig im Ausland ableisten. Die Gesamtzeit des PJ und der einzelnen Tertiale müssen sich an die Vorgaben innerhalb Deutschlands halten. Bei Abweichungen der Tertialzeiten wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt, um eine Anerkennung sicherzustellen.

Das Prüfungsamt ist für die Anerkennung der Tertiale im Ausland zuständig. Ausschließlich auf der offiziellen Seite des Prüfungsamtes finden Sie offizielle Informationen zur Eignung der Tertiale im Ausland.

Falls Sie ein Tertial an einer ausländischen Klinik absolvieren, verlangt das Prüfungsamt eine Immatrikulation an der ausländischen Universität als ordentlich Studierender der Humanmedizin oder Nachweis der individuellen hochschulrechtlichen Bindung der Klinik an die ausländische Universität. Ihre PJ-Ausbildung in einer Universitätsklinik oder einem Lehrkrankenhaus muss zweifelsfrei im medizinischen Lehrbetrieb der zugehörigen Universität verankert sein. 

Im Zuge eines Auslands-Tertials kann eine Äquivalenzbescheinigung notwendig werden. Es ist auf jeden Fall ratsam, dies vor Bewerbung mit dem Prüfungsamt abzuklären. Es geht dabei um die Bescheinigung der Gleichwertigkeit der Ausbildung im Ausland. Eine Äquivalenzbescheinigung kann erst am Ende des Tertials und dann auch nur vom hiesigen PJ-Beauftragten ausgestellt werden. Um die Äquivalenz bescheinigen zu können, ist ein ausgefülltes und unterschriebenes LOG-Buch hilfreich. Es ist eine Zusatzbescheinigung (Confirmation) einzureichen, die bestätigt, dass die PJ-Ausbildung in der ausländischen Uniklinik oder dem ausländischen Lehrkrankenhaus auch im medizinischen Lehrbetrieb der zugehörigen Universität verankert ist.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Anerkennung einer entsprechenden praktischen Ausbildung durch das hiesige Prüfungsamt. Bitte beachten Sie, dass die Anerkennung eines Auslandstertiales immer eine Einzelfallentscheidung ist. Eine unverbindliche Orientierung zur Eignung als PJ-Ausbildungsstätte im Ausland ist der PJ-Katalog des Landesprüfungsamts NRW. Die Ausbildung muss gleichwertig mit der Ausbildung in Deutschland sein und dies muss durch bestimmte Formulare auch nachgewiesen werden. Darüber hinaus muss das ausländische Lehrkrankenhaus nach ÄAppO eine ausreichende Anzahl von Ärzten und Betten beweisen. Die PJ-Ausbildung muss ganztägig an allen Wochenarbeitstagen stattfinden. Als Orientierungshilfe dienen die PJ-Qualitätskriterien der LMU.

Gesplittete Tertiale im Ausland (8 Wochen) dürfen nur an einem Haus abgeleistet werden. Werden diese auf 2 Häuser verteilt, ist keine Anerkennung möglich. Es können im Ausland nur die Wahlfächer belegt werden, die auch an der LMU Wahlfach sind.

Die vom Prüfungsamt benötigten Bescheinigungen für die Anerkennung eines Auslands-Tertial sind: 

  1. PJ-Bescheinigung nach Anlage 4 ÄAppO versehen mit Unterschrift des dortigen Ausbildungsleiters sowie Klinikstempel und Unisiegel.
  2. Nachweis der Erfordernisse nach § 4 Abs. 1 und 2 ÄAppO (Ausstattung des Krankenhauses) ausgestellt vom Dekan der dortigen Medizinischen Fakultät, versehen mit Unterschrift des Dekans und Universitätssiegel.
  3. Bestätigung des Dekans der Medizinischen Fakultät der zuständigen Universität, dass die gewählte praktische Ausbildung mit derjenigen identisch ist, die den immatrikulierten Medizinstudenten der dortigen Universität vermittelt wird und dass der Student für die Dauer der Ausbildung in Rechten und Pflichten gegenüber der Ausbildungsstätte den übrigen immatrikulierten Studierenden für die Studienrichtung Medizin der dortigen Universität gleichgestellt sind, versehen mit Unterschrift des Dekans und Universitätssiegel.
  4. Beschreibung der Tätigkeiten durch den dortigen Ausbildungsleiter, versehen mit Unterschrift des dortigen Ausbildungsleiters und Klinikstempel

Offizielle Informaitonen finden Sie auf der Seite des Prüfungsamtes.